Steffi Weismann: Zu den Formaten

Meine Werkliste umfasst hauptsächlich drei Kategorien: Kompositionen, Installationen und Performances. Entscheidend ist das Format der Präsentation. Installationen werden meistens in Ausstellungen oder im öffentlichen Raum über mehrere Tage oder Wochen gezeigt, während Performances oft als einmalige Aktion vor Publikum stattfinden, und ich als Performerin selbst anwesend bin. Unter Kompositionen finden sich "notierte" Werke, die Aktionen, Klang und Timing so beschreiben, dass sie von anderen interpretiert und aufgeführt werden können.

Schnittmengen ergeben sich beispielsweise bei Performances, die komponierte und improvisierte Teile enthalten, oder die Teil einer Installation sind und in einer 1+1 Begegnung mit den Besucher:innen stattfinden. Eine Installation kann wiederum performativ sein, wenn Passant:innen darin interagieren. Manche Arbeiten wie z.B. "Scherben" existieren auch in unterschiedlichen Formaten: als Performance, Installation und Video.

Die Listen enthalten auch Arbeiten, die im Duo mit anderen Künstler:innen entstanden sind und bei denen die Hälfte der Autorschaft bei mir liegt.