spring-time
interaktive Soloperformance mit Trampolin und Computer (2006)
Idee, Programmierung, Sound und Performance: Steffi Weismann
Technische Unterstützung: Sukandar Kartadinata und Georg Klein
Dauer: 10 -15 Minuten
Aufführungen: Galerie Wildwechsel Frankfurt a. M. 2006; Ballhaus OST, Berlin 2006; First Play Berlin, Live Media Art Programm, HAU 2 Berlin 2006

Steffi Weismann bringt in “spring-time” drei gesellschaftliche Phänomene miteinander in Zusammenhang, die für sie das heutige Körpergefühl vorrangig prägen: "City-Hopping", Fitnesswahn und Allergien. Dabei benutzt sie ein mit Sensoren bestücktes Trampolin, um durch ihr Springen diverse Sound-Samples auszulösen. Diese bestehen aus Atemgeräuschen, Radio-Störfrequenzen, Städtenamen und kurzen explosiven Stimmaktionen wie Niesen und Husten. Durch mehr oder weniger intensives Springen schichten sich diese Elemente übereinander, bilden verschiedene Patterns und eine pulsierende zufallsgenerierte Klangmasse, die bei plötzlichen Bewegungsstops unvermittelt abbricht.